22. Blind Tasting Challenge – Peaty – Welcher ist der torfigste Whisky?

Torfige Challenges hatte ich schon, aber dieses Mal wollte ich von den Teilnehmern wissen, welcher ist der torfigste Whisky. Dazu habe ich den Teilnehmern vier verschiedene peated Whiskys geschickt und wollte wissen, ob sie den Unterschied im Torfgehalt erkennen und die vier in eine Reihenfolge bringen können. Hast Du das schon mal ausprobiert?

Wie funktioniert mein Blind Tasting?

Dieses Mal geht es mir darum, welcher der Whiskys für die Teilnehmer am meisten Torf hat. Woher die Whiskys kommen, verrate ich nicht. Es sind aber vier unterschiedliche Destillerien. Mehr Details gab es aber nicht. Erkennen sie die Unterschiede ? Geschickt habe ich jedem je vier 5cl Sample, die mit Sample #1 – #4 nummeriert waren. Als Ergebnis wollte ich …

  • Aufgabe 1: Was hast Du im Glas (Typ, Stärke, Produkt)?
  • Aufgabe 2: Welcher gefällt Dir am Besten?
  • Aufgabe 3: Welcher der vier Whiskys ist der torfigste? Wie ist deine Reihenfolge (absteigend)?

Dieses Projekt findet NICHT unter Laborbedingungen statt. Ich habe keine Gläser vorgegeben und auch sonst keine Vorgaben gemacht, WIE der/die Einzelne seinen Whisky zu verkosten hat.

Wer hat mitgemacht?

Die folgenden Blogger haben mitgemacht (in der Reihenfolge des Eingangs der Tasting Notes):

Auflösung – Welche Whiskys waren es?

Die vier Whiskys stammen von unterschiedlichen Destillerien, aber gehören jeweils zu den torfigsten Vertretern. Und diese vier waren es konkret:

  1. Mackmyra Reserve, Rök Svensk Ek, 30 Liter Fass # 5124-2, 47.4%, 0.5l Flasche, 14.12.2011/08.05.2017, ca. 80.- EUR
  2. St. Kilian, Signature Edition Four, 51% PX Sherry/49% Oloroso Sherry, 48% Vol., 0.5l Flasche, ca. 43.- EUR
  3. Octomore, 11.1, 5yo, 59.4%, 139.6 PPM, 30.000 Flaschen, ca. 139.90 EUR (meine Tasting Notes)
  4. Laphroaig, 10yo, CS, 2020, #012, 60.1%, 78.- EUR (8, 9 und 10 im Vergleich)

Peat Reihenfolge – Welcher ist der torfigste Whisky?

Das mit dem Torfgehalt ist so eine Sache. Gemessen wird dieser in der Regel in PPM (parts per million) Phenol im Malz, d.h. vor der Verarbeitung. In der Flasche kommt dann nur noch ein Teil dessen an und dies kann je nach Herstellung sehr unterschiedlich sein. Destillerien bestellen heute meist ihr Malz mit einem vorgegebenem Torfgehalt und die Mälzereien mischen dann getorftes Malz mit ungetorftem Malz, um die gewünschte Spezifikation zu erreichen. Den Torfgehalt vor Abfüllung messen nur wenige und verraten diesen auch selten.

Hier der Torfgehalt der vier Abfüllungen (zumindest in etwa):

  1. Mackmyra Rök, ca. 15ppm (Das Rauchmalz enthält zwischen 55-60 ppm Phenolgehalt. Die Rezeptur „Rauchig“ wird mit einem Viertel Rauchmalz und drei Vierteln Elegant-Malz destilliert.)
  2. St. Kilian FOUR, ca. 54ppm
  3. Octomore, 139.6ppm
  4. Laphroaig, ca. 45ppm

Damit ist die korrekte Reihenfolge (basierend auf der Malz Spezifikation): 3-2-4-1

Und so wurden die vier subjektiv von den Teilnehmern eingeschätzt:

Welcher ist der torfigste Whisky? Wer kennt die richtige Reihenfolge?

Wertung – welcher hat am Besten gefallen?

Die Details der Wertung findest Du bei den jeweiligen Proben. Hier nur noch die Zusammenfassung.

Favorit

Welcher ist der torfigste Whisky? Welches ist der Favorit?

Wertung

Bewertet wurden die Proben nach folgendem einfachen Schema und rein auf Basis des persönlichen Geschmackes:

+gefällt mir, würde ich mir kaufen (für diesen Max-Betrag)
ook, muss ich aber nicht haben
trifft nicht meinen Geschmack
Welcher ist der torfigste Whisky? Wertung der Teilnehmer

Sample #1

Stärke und Produkt?

  • BB: Speyside peated whisky, 10-15 Jahre 46% Vol. z.B. Benriach, Wertung: o
  • JS: Single Malt, Islay, Bourbon-Fass-Reifung, 40%, NAS. Bewertung: o Bowmore Legend
  • AE: Das dürfte ein Single Malt aus einem Sherry-Fass sein. Ich tendiere hier in Richtung BenRiach, wahrscheinlich ca. 43% und falls es eine Altersangabe gibt, dann dürfte die Zahl nicht größer als 10 sein. Wertung: +
  • RB: Peated Mackmyra [Treffer! Glückwunsch!] oder Longrow Peated? Der Torf an sich ist okay, ich schätze ihn auf ca 30-35ppm. (milde süße, leicht aber auch bitterster von allen – führt in die Irre, aber ich denke er ist stärker getorft als Nr.2) o
  • KD: Typ: Single Malt Stärke: 45,8 Produkt: Talisker Bewertung: + (35€)
  • MS: Single Malt, 48%, leicht torfiger Speysider, evtl. Balvenie / o
  • MaS: Typ: Single Malt Whisky, Stärke: 46%, Produkt: Highlands, Pulteney, 12 Jahre, Beim Tipp bin ich völlig überfordert, also bitte nicht ernst nehmen. Bewertung: o
  • AB: Typ: Single Malt, Stärke: 46%, Fazit: Schon eher etwas leicht im Rauch, ich würde in Richtung eines rauchigen Speyside/Highland gehen, wobei ich wegen der malzigen “Klarheit” in der Nase auch etwas über Bruichladdich nachgedacht habe. Aber das war im Gesamtpaket dann doch nicht so richtig schlüssig für mich. Lange rede kurzer Sinn – ich sage das ist ein indischer Whisky ;-) Paul John oder Amrut. Der Twist in meiner regionalen Zuordnung kam beim zweiten Probierdurchgang. Entsprechend hab ich die Prozente nochmal angehoben. Wertung: – trifft nicht meinen Geschmack, ist mir in Summe dann doch einfach bissl zu wenig. Könnte als easydrinking Sipper funktionieren, dann stört mich aber der raue (wenn auch kurze) Abgang
  • SU: Mag ich überhaupt nicht – Jung, mit kräftigem Fasseinfluss und angebrannt. In meiner Bewertung ein -. Hätte 46-50% Alkoholgehalt getippt und hab lange überlegt, wo ich den einordnen soll, weil ich den in Schottland irgendwie nicht unterkriege. Benromach? Ballechin? Glenglassaugh? Hmm…..hab mich letztlich für Glenturret Smoked Peat entschieden.
  • WG: Stärke: 46% Bewertung: – Tipp: Deutscher Whisky, eine genaue Destille fällt uns nicht ein.

Tasting Notes

  • PM // N: Ungewöhnlicher Torf. Ein wenig speckiger Rauch, aber sehr malzig. G: Kräftiger Antritt, Beeren. Rosinen. A: Kräftige Eiche. Leichte Süße und etwas Rosinen.
  • BB // Auge: bronze, breite Fenster Nase: fruchtig-rauchig, Papaya & Limette, leicht bis mittel peated, insgesamt floral / Mund: stärker rauchig als in der Nase, kalte Kaminasche, starke Pfeffernote, leicht metallisch auf der Zunge, leichte Frucht (Erdbeere) / Abgang: kurz bis Mittel
  • JS // Farbe: Dunkles Gold. / Geruch: leichter Lagerfeuerrauch, Honig, Vanille, Zitrus. / Geschmack: würzig, dann süß, leicht maritim und torfig. / Abgang: kurz mit bitterer Nussigkeit.
  • AE // Die Nase gefällt mir im ersten Moment ziemlich gut. Viel Süße, leichte Beerenaromen, dazu noch ein paar Rosinen – das ist kein besonders komplexer Start, aber zumindest in der Nase macht er Spaß. Torf ist vorhanden, bleibt aber sehr dezent im Hintergrund. / Am Gaumen startet der Whisky ganz ähnlich, aber relativ schnell macht sich dann das torfige Aroma bemerkbar, das ich dann doch etwas dezenter erwartet hätte.
  • RB // Nase: Helle & dunkle Früchte im Antritt, würzig, salzige Meeresbrise, leicht speckig, geräucherter Schwarzwälder Schinken, BBQ Sauce, die auf heiße Kohle tropft und sofort verbrennt – angebranntes, Kräuter. / Mund: kohlig, aschig, würzig, Sandelholz, Räucherstäbchen, dunkler Honig, Gewürze (Nelke?), Bitterorange. Bittermalziges Abrollen über die Zungenspitze (Bitterschokolade). / Abgang: leicht rauchig, kein medizinischer Torf, eher verbranntes Holz / Kohle…leichtes Prickeln auf der hinteren Zunge, wärmend im Rachen. Kalter Ziegelstein verbleibt als Nachgeschmack. Nach zwei Minuten verbleibt Bubblegum-Geschmack auf der Zunge. / Fazit: Interessant aufgrund der Abwechslung der Aromen, jedoch könnten sie ein bisschen mehr miteinander interagieren und die Süße könnte den Rauch mehr tragen
  • KD // In der Nase leichter Torfrauch, Vanille, Orangenblüte und leichte Würze. / Am Gaumen spritzig und trocken, würzig, etwas Chili, dezenter Torfrauch, mit der Zeit fruchtiger mit Orange und Vanillesüße. / Im Abgang würzig, spritzig mit etwas Chili und Vanillesüße.
  • MS // In der Nase leichte Zitrusnoten, fruchtig, süß, etwas Holz, minimale Torfnoten, mit etwas Wasser fruchtiger, mehr Rauch / Am Gaumen süß, leicht prickelnd, Anis, kalter schwarzer Tee / mittellanger Nachklang
  • MaS // Minimal rauchig (wenn überhaupt Rauch vorhanden ist). Relativ süß, nach der Nase Rumfass, im Geschmack weniger süß.
  • AB // Nase: Sehr klar und süß, Rauch ist eher dezent, helles Obst, gezuckerter Pfirsich und mit etwas Zeit kommt noch Honig durch. / Gaumen: Rauch ist bissl deutlicher, aber immer noch verhalten. Eine leicht schokoladige Cremigkeit und dezente Johannisbeere. / Abgang: etwas rauer, Holz und Tanine spürbar, eher kurz
  • SU // Nase: Fruchtig, mit hellen Trauben, sehr aschigem Zigarettenrauch, Bananen, Heidekräutern und grünen Äpfel / Geschmack: Sehr jung, sehr fasslastig, bitter, Röstaromen, STR-Cask?, Tannine, trocken, leicht metallisch, Espresso / Abgang; Mittellang, angebrannter Kaffee, Eiche, Würze
  • WG // Nase: Käsig, jung mit viel Birne, Zimt und Most. / Mund: Im Antritt wässrig, dann ziemlich alkoholisch aber zunehmend karamellig.

Sample #2

Stärke und Produkt?

  • BB: Islay heavily peated malt, einer der zig Octomores oder ein Port Charlotte, 5-10 Jahre, 55% Vol., Bourbon & Weinfass vielleicht, Wertung: o
  • JS: Single Malt, lslay, 48%, NAS Bewertung: + (60 EUR) Laphroaig Lore
  • AE: Wieder tippe ich auf einen Single Malt, ich glaube aber, dass hier nur dezent getorft wurde oder vielleicht sogar nur ein torfiges Fass zum Einsatz kam. Ich könnte mir vorstellen, dass wir hier sogar in Deutschland beim Schlitzer Whisky unterwegs sind, dementsprechend tippe ich auf ein recht junges Alter von vielleicht drei bis fünf Jahren. Beim Alkoholgehalt tippe ich wieder auf 43%. Wertung: o [deutsch passt, aber andere Brennerei und deutlicher Torfgehalt]
  • RB: Kilchoman? Wahrscheinlich ähnlich ppm wie der erste, aber intensiver. Wahrscheinlich wegen des Alkohols und des Sherrfasses (?) (vollmundigster, fruchtigster von allen! – am meisten Erde, aber am wenigsten Rauch) +
  • KD: Typ: Single Malt, Stärke: 50%, Produkt: Port Charlotte, Bewertung: + (60€)
  • MS: Single Malt, 46%, Ballechin / +
  • MaS: Typ: Single Malt Whisky Stärke: 46% Produkt: Islay, Kilchoman, Machir Bay Bewertung: + (65€)
  • AB: Typ: Single Malt, Stärke: 46%, Fazit: Erinnert sehr stark an rauchige Highlands wie Croftengea oder Ruadh Maor. Am Gaumen deutlich intensiver, als es die Nase vermuten läßt. Mir gefällt dieser erdige Touch durchaus ganz gut. Wertung: o / Ich bin echt unschlüssig und weiß es nicht genau. Die Nase ist mit etwas Zeit richtig lecker geworden und deshalb hab ich von “-” zu “o” gewechselt.
  • SU: Der ist einfach nur lecker und bekommt von mir ein „+“ und ich würde hier 60-80 € investieren. Bei der Einordnung kann ich mich nur schwer zwischen Kilchoman und Lagavulin entscheiden, da ich aber einfach möchte, dass es ein Lagavulin ist, behaupte ich „Lagavulin 8 Jahre“ und gebe ihm daher 48% Alkoholgehalt
  • WG: Stärke: 46%, Bewertung: o, Tipp: St. Kilian [richtig getippt!]

Tasting Notes

  • PM // Speckiger Torf. Ein wenig fruchtig. Erinnert mich stark ein die Port Charlottes. Sehr schön eingebundener Torf.
  • BB // Auge: altgold, viele schnelle, dünne leggs / Nase: Alkohol, & Rauch auf hohem Level direkt present, mit frischem Minzcharakter dahinter, leichte Apfelnote / Mund: zunächst im Mund milder als die Nase erwarten ließ, nach und nach dreht er auf und prickelt mit Pfeffer und Alkoholschärfe den Mund ein. Stark Speichelfördernd. Mit Wasser taucht noch Kardamom mit auf. / Abgang: kurz, aber feurig
  • JS // Farbe: Heller Bernstein. / Geruch: Jodsalz, mineralische Noten und phenolischer Rauch. / Geschmack: Ingwerschärfe, aschig, phenolisch, süß, mineralisch, Karamell und Toffee. / Abgang: Lang mit Espresso.
  • AE // Auch dieser Whisky ist relativ süß, aber eher in Richtung heller Früchte tendierend. Mir erscheint der Tropfen relativ jung, denn es gibt auch noch ausgepägte malzige Noten, dazu kommt dann etwas mehr Torf als beim ersten Sample. Am Gaumen ist die Süße noch stärker ausgeprägt, dabei kommt zu Pfirsichen und hellen Pflaumen auch noch ein frischer Hefeteig. Die torfigen Noten gehen hier jetzt wieder etwas zurück.
  • RB // Nase: Torf, ohja! Ganz viel Torf, Erde, nasses Laub unter dem ein Feuer schwelt, Leder, Baumrinde, nach dem torfigen Anfang kommen leichte Rapshonignoten zum Vorschein, gepaart mit Mango und ganz hinten raus Stangensellerie und gebratener Fenchel. / Mund: Asche, Feuerrauch, Feuerholz, Torf, Kraut, Gras, Stroh, Kohle alles in einen Topf geworfen und von der Zunge herumgerührt im eigenen, süßen Saft. Fruchtige süße? Who the fuck knows? Wie soll man fruchtig von vanillig oder karamell unterscheiden, während die Zunge am Torfbrett hängt? Wenn ich mich festlegen müsste, würde ich aber sagen, Karamell und Haselnusskrokant. Voluminöser als sein Vorgänger. Voller. / Abgang: feurig aber nicht beißend, rollt sich sanft den Hals hinunter. Cremig leicht sogar. Leicht adstringierend an den Wangeninnenseiten, etwas zwickend-prickelnd bleibt er am Gaumen zurück. Nach ein-zwei Minuten kalter Stein und Moos, welche auf der Zunge zurückbleiben. / Fazit: Der braucht Zeit und Muße und einen langen (Drachen)Atem. Der Torfrauch ist sehr vorherrschend aber wenn man sich ihm sich mutig entgegenstellt, so gibt er anerkennend ab und zu einen kurzen Blick auf die übrigen Komponenten frei. Ob er sich je ganz aus dem Glas verziehen würde, wage ich zu bezweifeln. Dennoch ein interessanter und kräftiger „Gegner”, mit dem man es gerne aufnimmt.
  • KD // In der Nase deutlicher Torfrauch, der dominiert, gefolgt von dunkler Schokolade, Orangenrinde, Zimt und kandierten Nüssen. / Am Gaumen voll, rund und ölig, wieder mit deutlichem Rauch, Zimt, Sherrysüße, / Im Abgang wieder voll, ölig, süß, mit schön eingebundenem Rauch. Sehr stimmig!
  • MS // In der Nase Zitrusnoten, Torfrauch, leicht phenolisch, Jodtinktur, Speck, mineralisch, erdig / Am Gaumen süß, Holz, adstringierend, mit Wasser fruchtiger, speckiger, Melone mit Schinken / relativ kurzer Nachklang
  • MaS // Deutlich rauchiger als Nummer 1, dabei aber sehr schön süß. Ein volles Bourbonfass könnte hier im Spiel sein.
  • AB // Nase: leichte süße und grasige Frische, rauchiges Paprikapulver / Gaumen: Birne, leicht erdig, Rauch wieder eher dezent, Eukalyptus, süßes Malz / Abgang: kräftig, trocken und das leicht erdige vom Gaumen zieht hier noch nach
  • SU // Nase: Fruchtig, süßlich, speckig, Backpflaumen, Lagerfeuer, Nüsse, rote Trauben / Geschmack: Süffig, ölig, süßlich, wieder ohne Ende Speck, da sind Sherryfässer mit drin, Bourbon aber auch. / Abgang: Langer Nachhall, kühlend, minimal Holz
  • WG // Nase: Süßer Torf mit Birne und rotem Apfel. / Mund: Vanille, Karamell und typische Bourboncask-Aromen.

Sample #3

Stärke und Produkt?

  • BB: Südküsten Islay Malt, Ardbeg evtl. ein Supernova? Bourbon, 50+ % Vol., insgesamt jung & eckig, Wertung: –
  • JS: Single Malt mit 43%, 12 Jahre, Bewertung: o, Caol Ila 12
  • AE: Auch hier dürfte es sich um Single Malt handeln, wieder glaube ich nicht an ein besonders fortgeschrittenes Alter und tippe auf acht Jahre. Der Alkoholgehalt dürfte jetzt bei rund 55% liegen, vielleicht sind wir hier sogar bei einem Octomore. Wertung: – [Treffer!]
  • RB: Ardbeg? (überraschendster von allen – Vielseitig und am zweitstärksten getorft.) o
  • KD: Typ: Single Malt, Stärke: 53%, Produkt: junger, unabhängig abgefüller Islay, Bewertung: + (40€)
  • MS: Single Malt, 52%, Caol Ila / o
  • MaS: Typ: Single Malt Whisky Stärke: 48% Produkt: Islay, Laphroaig, Quarter Cask Bewertung: + (45€)
  • AB: Typ: Single Malt, Stärke: eher im fasstarken Bereich 50+%, Fazit: Der erste mit richtig Power, besonders am Gaumen und im Abgang. Glaube nicht, dass es ein Islay ist aber nen maritimer Touch ist da. Wegen dieser etwas dreckigen kantigen Wahrnehmung am Gaumen, wäre ich bissl bei Ledaig. Wertung: o / könnte Tagesform sein, aber da bleibe ich auch eher neutral
  • SU: Den finde ich im im positiven Sinn sehr nett, gebe ihm ein „+“ und würde bis 60€ hinlegen. Aus. meiner Sicht ist es der Whisky mit dem geringsten Alkoholgehalt in der Runde, aber dafür hat er den meisten Torf. Das ist irgendein unabhängiger Caol Ila. Der Seasons 2021 vielleicht?
  • WG: Stärke: 49% Bewertung: + Tipp: Benriach

Tasting Notes

  • PM // N: Der hat im Vergleich zu den ersten beiden eine ungewöhnliche Tiefe und Komplexität. Neben leicht speckigem Rauch muss ich an Kakao denken mit Milch und Schokolade. Honigsüße und Beeren. / G: Explodierende Pfefferschärfe auf der Zungenspitze. Leichte Fruchtnote und dezenter Torf. / A: leicht trocken und die Tannine sind leicht bis mittel.
  • BB // Auge: blasses Gold, viele langsame leggs / Nase: stechend minzig-pfeffrig; phenolig mit hohem Alkoholanteil, ohne Wasser ziemlich verschlossen / Mund: weißer Pfeffer, sofortiges heftiges Prickeln auf Zunge und im Mundraum, leichte Süße spürbar, aber auch hier fast nur Alkohol und Minziger Rauch / Abgang: kurz, nur im Mundraum bleibt würziges Pritzeln
  • JS // Farbe: Weißwein. Geruch: Zitrusnoten, frisch, Rauch mit medizinischen Noten. Geschmack: pfeffriger Antritt, öliges Mundgefühl, Zitrus, phenolisch, medizinisch. Abgang: Lang mit Süße und Rauch.
  • AE // Hier gibt es schon etwas mehr Torf in der Nase, aber insgesamt wirkt der Whisky auf mich etwas nichtssagend. Die alkoholische Note macht sich hier ebenfalls bemerkbar. Nur mit viel Fantasie kann man eine ganz leichte Fruchtigkeit erkennen. Am Gaumen tauchen dann aber doch gelbe, sehr süße Früchte in Kombination mit Zuckerwatte auf. Meinen ersten Gedanken, dass es sich um einen Young Spirit handelt, würde ich jetzt wieder verwerfen. Natürlich gibt es auch hier ausgeprägte Torfaromen.
  • RB // Nase: floral, seifig, frisch, Waschpulver, Kräuter der Provence, Thymian, Majoran (!). Nach einer Weile kommt die Vanille stärker zum Tragen, die anderen Komponenten reihen sich dahinter auf. / Mund: vanillig-süß, floral, minzig(!), Spearmint auf der Zunge. Der Rauch, erst zurückhaltend, dampft auf einmal mit voller Wucht den Rachen hoch. Surprise! Da bin ich! Rollt sich nach vorne auf die Zungenspitze, beißt dort kurz hinein und verschwindet wie ein kleiner Kobold mit rauchigem Lachen den Hals hinunter. Wie bei zuviel Wasabi muss man erst einmal tief ein- und ausatmen. Auf der Zunge bleibt das Gefühl der spitzen Kobold-Schuhe, die zwirbelnde Abdrücke hinterlassen. / Das Echo seiner rauchigen Lache hallt lange nach und verschwindet nach und nach im Wind, der durch die Graslandschaft weht. Abgang: Helle Rinde, helles Holz, nichts verbranntes, höchstens angekohlt. Stein, Beton, nasse Erde, Petrichor. / Fazit: Ultra-spannender Whisky, da springt einfach so ein kleiner Rauch-Leprechaun draus hervor!
  • KD // In der Nase etwas verhalten und leicht. Sehr dezenter Torfrauch nur, minimale Klebstoffnote, leichte Vanillesüße, etwas Zitrusfrucht. / Am Gaumen mit kräftigem Antritt, ölig, deutlicherer Torfrauch, Vanille, Zitrus, Malzsüße. / Im Abgang zuerst kräftig, ölig mit merkbarem, gut eingebundenem Rauch und Malzsüße gepaart mit Vanille. Eher simpel und jung, aber dennoch schön – junge, rauchige Whiskies funktionieren oft besser als ihre Counterparts ohne Rauch!
  • MS // In der Nase mineralisch, entfernter Rauch, etwas speckig, dunkle Schokolade / Am Gaumen säuerlich, Zitrusnoten, mit Wasser süßer / mittellanger Nachklang
  • MaS // Viel Süße, tendenziell Bourboncask. Ziemlich ratlos um ehrlich zu sein.
  • AB // Nase: maritime Frische, leichter kalter Rauch, teigige Süße – bissl in Richtung Zitronenkuchen / Gaumen: kräftig und auch der Rauch schiebt hier endlich mal ein wenig, bissl dreckig, leichte schärfe an der Zunge / Abgang: leicht medizinisch, leichte Süße und viel Holz, stark adstringierend
  • SU // Nase: Überraschend schüchtern, helle Trauben, Vanille, Tabakkrümel, mild, Birne, gegerbtes Leder / Geschmack: wie eine Lederjacke am Tag nach dem Lagerfeuer, Tabakkrümel, alter Stiefel, pfeffrige Schärfe, Vanille, klares Bourbonfass / Abgang: Lang, scharf, trocken
  • WG // Nase: Fruchtig, Honig, geschmorte Früchte. / Mund: Die Süße entfaltet sich schöne bis hin zu hellen Früchten, im Geschmack ist er torfiger als in der Nase.

Sample #4

Stärke und Produkt?

  • BB: Islay, Laphroaig Cask Strength 10 Jahre (Batch 9 oder so), 50+ % Vol., Bourbon & Sherry, Wertung: + [Glückwunsch! Bis auf die Batch-Nummer richtig!]
  • JS: Single Malt , 57 %, NAS Bewertung: + (70 EUR), Ardbeg Corryvreckan
  • AE: Wieder tippe ich auf einen Single Malt, wieder auf ein relativ junges Alter von ca. acht Jahren. Als Fass dürfte entweder Oloroso oder vielleicht auch Rotwein zum Einsatz gekommen sein. Die Alkoholstärke liegt vermutlich bei rund 58%. Wertung: o
  • RB: Octomore oder Glen Scotia? (mineraligster von allen. Viel Torf und Alkohol = ein Brecher & Beißer!) –
  • KD: Typ: Single Malt Stärke: 58% Produkt: Region Highland? Bewertung: + (50€)
  • MS: Single Malt, 54%, Ledaig / o
  • MaS: Typ: Single Malt Scotch Whisky, Stärke: 61,7%, Produkt: Islay, Octomore, 11.3 5 Jahre Islay Barley, Bewertung: o (passend zum Tipp: 180€, würde ich aber nicht ausgeben)
  • AB: Typ: Single Malt, Stärke: Fasstärke 55+, Fazit: Den find ich soweit ganz lecker – ich würde mich hier schon sehr auf nen fassstarken Ardbeg festlegen. Vielleicht sogar eine Committee Abfüllung? Grooves? Wertung: + / da würde ich mir ‘ne Flaschen ins Regal stellen und ca. 80€ wären fein für mich.
  • SU: Der ist ok, aber kein Muss, bekommt also ein „o“. Mein Bauch behauptet, der Whisky hätte einen typischen Bowmore-Geschmack und da ich keine besseren Argumente habe, ist es ein Bowmore Vault.
  • WG: Stärke: 52%, Bewertung: +, Tipp: Port Charlotte

Tasting Notes

  • PM // N: Schöne Torfnoten, ein wenig speckiger Rauch. Leichte Karamell- und Vanillenoten aber im großen Ganzen eine Torfbombe / G: Zu dem Torf mischt sich etwas Süße. / A: Knackige Pfefferschärfe
  • BB // Auge: bernstein, gemächliche feine leggs / Nase: voll, phenolig, medizinisch, Lagerfeuer, mit hölzernen Aromen und reiferer Komplexität als die Vorgänger / Mund: aschig medizinisch-rauchig, vergleichsweise Komplex und vielschichtig, Holz, Pfeffer, entfernte Zitrusfrüchte (Orangenzeste) / Abgang: lang und wärmend von der Zunge bis zum Bauch
  • JS // Farbe: Mittlerer Goldton. / Geruch: Intensiver Rauch, Teer, rote Früchte, Schokolade. / Geschmack: Maritim, pfeffrig, aschig, dreckig und Espresso. / Abgang: Lang mit Teer, Asche und süßem Kaffee
  • AE // Jetzt gibt es in der Nase geräucherte Beeren, Brot- und Kuchenteig. Insgesamt wirkt der Whisky recht würzig. / Das spiegelt sich auch am Gaumen wieder, wo zwar wieder Beeren und Rosinen auftauchen, die würzigen Aromen aber gemeinsam mit dem Torf im Vordergrund bleiben. / Vor allem im Abgang ist der Whisky recht trocken und zeigt dann auch noch einmal seine Rauchigkeit.
  • RB // Nase: Süßes Chlorbad, Schwimmbad mit holzgetäfelten Wänden, nasses Laub, feuchte Erde, heißer Stein, im Hintergrund anklänge von Zartbitterschokolade, Ovomaltine und Rosenwasser. / Mund: Holz, Torf, Schlamm, Salz (!), Iod, Kohle, Teer (!), Rauch, Rauch, Rauch, beißen tut er! / Abgang: Der Torf setzt sich fest, da schmeckt man die nächsten Tage auf jeden Fall nix mehr oO / Fazit: Krasses Teil, würde ich mir aber nicht kaufen.
  • KD // In der Nase bleibt nach den Vorgängerwhiskies nur mehr sehr leichter Rauch übrig, dazu Sherrysüße, etwas Karamell und dezente Würzigkeit mit Safran. Am Gaumen trocken und kräftiger als die Nase im Antritt mit sehr deutlichem Alkohol und wieder nur sehr dezentem Rauch. Karamell, etwas Eiche, dezente Trockenfrüchte. Im Abgang kommt der Rauch etwas deutlicher durch, wieder sehr trocken, lang anhaltend mit etwas Eiche, Karamell und Anflügen von Trockenfrüchten.
  • MS // In der Nase Rauch, kalte Asche, dunkler Honig, Süße, dezente Vanille, mit Wasser schwächer / Am Gaumen Ingwer, weißer Pfeffer, Jod / langer Nachklang
  • MaS // Auch hier wieder viel Süße, aber viel kalter Rauch. Insgesamt sehr rauchig.
  • AB // Nase: kräuterig und floral, Grillgemüse, Vanillepudding und kalter aschiger Rauch / Gaumen: richtig schön Wumms, als Basis, haben wir hier einen frischen Zitroneneistee, unterstützt von Kräuter und Anis. Maritime Salzigkeit – leichtes BBQ im Hintergrund / Abgang: bissl länger als bei den anderen, sehr kräuterig und ganz leichte Mokkanoten. Holz
  • SU // Nase: Nüsse, rote Früchte, eher zurückhaltend, sehr kalter Zigarrenrauch, Heidekräuter, erdig, mineralisch, Waldboden / Geschmack: Schärfe, dunkles Malz, bittersüßes Holz, Nougat, eingelegte rote Früchte, dumpf, dunkel, pappig / Abgang: Lang, dunkel, scharf, schokoladig
  • WG // Nase: Alte Eiche, grüner Apfel und exotische Ananas. / Mund: Nasse Asche, Trockenaprikosen und Orangeat.

Fazit der Blind Tasting Challenge 

Was wollte ich mit der Challenge erreichen? Nun, mehrere Dinge gingen mir bei der Vorbereitung durch den Kopf. Zum einen Mackmyra. Mit den Whiskys werde ich nicht immer warm. Dann hat mir Susanne den Rök gezeigt und den fand ich spannend. Anders. Kein Schotte, aber trotzdem eine interessante Erfahrung. Als ich den St. Kilian Four zum ersten Mal probiert habe, war ich an den Port Charlotte erinnert. Woran das liegt? Nun das Malz kommt aus der selben Mälzerei und hat ähnliche Spezifikationen. Beim Octomore hatte ich lange Vorbehalte. Einfach nur Rauch und keine Aromen? Und irgendwann habe ich ihn dann probiert und war sehr positiv überrascht. Auch dieses Mal war das nicht so offensichtlich und obwohl einige auf Octomore getippt haben, lagen die meisten falsch. Und der Laphroaig? Nun, das ist eine meiner Lieblings-Serien. Den Jod-Torf erkennt doch jeder? Wirklich? Nun, scheinbar ist auch das nicht so einfach.

Meine Teilnehmer haben sich aber gut geschlagen und auch die Reihenfolge hatten gleich mehrere richtig. Glückwunsch an Ben, Malte und Stefan! Auch einzelne Whiskys wurden korrekt getippt. Glückwunsch an Rieke (Mackmyra), Hagen und Christian (St. Kilian), Aaron (Octomore) und Ben (Laphroaig)! Alle Achtung, das habt Ihr gut gemacht! Ich hoffe ich konnte mit der Challenge einige sehr unterschiedliche Torf-Whiskys zeigen. Torf ist nicht gleich Torf.

Und das meinten die Teilnehmer:

  • JS: Frei nach dem Motto: Rauch riecht man, Torf schmeckt man. Somit ist Nummer 4 der Torfigste (und Nummer 2 der Rauchigste). Mir gefällt die Nummer 4 am besten. Er ist nah an der Fassstärke (oder hat sie sogar) und besticht mit einer guten Komplexität. Wild, rauchig in der Nase und torfig auf dem Gaumen. Dazu mit Fruchtaromen, aber auch „schmutzig“ genug, hier das Rennen zu machen.
  • AE: Mir hat das Sample #1 am meisten zugesagt, weil der Rauch nicht zu präsend war, gleichzeitig aber eine fruchtige Süße geschmacksbestimmend war. Diese Kombination aus leichtem Rauch und Frucht finde ich immer sehr gelungen. Wie immer vermute ich, dass ich mich mit einigen Ideen recht weit aus dem Fenster gelehnt habe. Ich bin sehr gespannt auf die Auflösung!
  • RB: Nr. 2 gefiel mir am besten aufgrund seiner voluminösen Intensität und der abwechslungsreichen Aromen. Hat echt Spaß gemacht! Ich bin sehr froh, dass du dieses mal nicht nach dem Alter der Malts gefragt hast, das hätte ich bei dem ganzen Torf echt nicht noch erraten können.
  • KD: Ich kann diesmal allen Whiskies was abgewinnen, als Favorit hat sich aber eindeutig die #2 durchgesetzt, da sie für mich der rundeste Kandidat im Feld war. Torf is nicht gleich Torf – verschiedene Stärkegrade, verschiedene Verfahren und Methoden beim Einmaischen, Fermentieren, Brennen und schließlich beim Reifen produzieren sehr unterschiedliche Endprodukte – und das ist gut so! Wie viel Torf am Ende des Prozesses im Glas ankommt, hat nicht immer was mit dem zu tun, was vorher in der Gerste war, von dem her bin ich sehr auf die Auflösung gespannt!
  • MS: schöne Auswahl – bin schon auf die Auflösung gespannt…
  • MaS: Ich war dieses Mal (als „Nichtraucher“) wirklich absolut überfordert und bin total gespannt auf die Auflösung! Insgesamt spannende, gute Malts. Preislich ist bestimmt mindestens einer deutlich teurer als geschätzt. Insgesamt gefallen sie mir ganz gut, aber ich stehe auch nicht so auf rauchige Whiskys. Die Süße in vielen Malts hat mir gut gefallen.
  • AB: Da gewinnt für mich schon #4. Grundsätzlich hab ich aber auch momentan ein wenig so’ne Unpeaty-Phase – rauchige Whiskys kommen momentan nicht häufig bei mir ins Glas. Deshalb bin ich da vermutlich auch etwas kritischer derzeit. Bei ppm spielt es ja durchaus eine große Rolle, ob ich am Getreide, am Spirit oder am abgefüllten Whisky messe. In dem Fall gehe ich tatsächlich einfach Rückwärts – am torfigsten wahrgenommen habe ich #4 und dann in absteigender Reihenfolge 3,2,1. Das muss sich wie gesagt natürlich nicht in den ppm-Werten des Getreides wiederspiegeln.
  • SU: Ich muss gestehen, dass ich dich auch während dieser Challenge wieder in Gedanken verflucht habe, aber das bist du ja gewohnt. Mit klarem Abstand ist die Nr. 2 ganz vorne bei mir. Gerade dieses Speckige in Whiskys ist absolut mein Fall. Einfach lecker. Ich fand es höchst spannend, dass du vier Whiskys zusammengestellt hast, die völlig unterschiedlich rauchig sind: ein sehr kalter aschiger Whisky (Nr 1), ein speckiges Lagerfeuer (Nr 2), eine Lederjacke am Tag nach dem Lagerfeuer (Nr 3) und ein erdiger Zigarrenrauch (Nr 4). Mir ist selten so klar aufgefallen, wie unterschiedlich getorfte Whiskys doch sein können. Das war wieder schön und wird mich ordentlich demütig machen, nachdem ich letztes Mal einen Glückstreffer gelandet hab.
  • WG: Am besten hat uns Whisky Nummer 3 gefallen. In der Nase kaum torfig, dafür überraschend süß und geschmackvoll torfig im Geschmack. In der Nase war Nummer 2 am torfigsten, da konnten 3 und 4 nicht mithalten.

Danke allen fürs Mitmachen!

Vielen Dank für die Proben an
Susanne Appold von Mackmyra
Andreas Thümmler von St. Kilian
Lisa Marie de Ridder von EGGERS & FRANKE GmbH für den Octomore
Jens Rosenberg von Beam Suntory für den Laphroaig

Die restlichen Challenges kannst Du hier nachlesen