Tasting: Ardbeg Supernova 2015

Nach der Neuauflage des Supernova im letzten Jahr, heißt auch die diesjährige Abfüllung wieder Supernova. Ich hatte schon die Möglichkeit, diesen zu probieren, und teile hier meine Eindrücke mit Euch.

Der neue Ardbeg Supernova, der ab dem 12.09.2015 für registrierte Komitee-Mitglieder erhältlich sein wird, erscheint damit genau ein Jahr später. (Meine Tasting-Notes zum Supernova 2014)

Ardbeg Supernova, 54.3%, 100ppm (im Malz), ca. 120.- EUR (Vorjahr)

Die Pressemitteilung inkl. den Weltraum-Forschungsergebnissen: Ardbeg Supernova 2015 & Ergebnisse aus dem Weltall

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Offizielle Tasting Notes

  • Nase: ein pfeffriges Aroma mit würzigen Kräutern, gefolgt von geräucherten Früchten, Seetang und Fenchel.
  • Geschmack: eine Sternenexplosion von Gewürzen, gesalzenem Karamell und Rauch, gemischt mit medizinischer Noten, schwarzem Teer und Chillischärfe.
  • Nachklang: ist extrem lang und pfeffrig.

Meine Tasting Notes

  • Nase: geräucherter Schinken, leichte Pfeffernote und auch Seetang. Gewürze kommen durch, die ich nicht einsortieren kann. Schinken tritt zurück und macht Platz für leichtere Aromen. Fenchel trifft das vermutlich ganz gut. Jetzt tritt der Rauch wieder in den Vordergrund. Nun kommt noch ein wenig Kräutertee dazu. Hier passiert einiges im Glas. Sehr vielschichtig. Nach einiger Zeit starke (Torf-)Malznote.
  • Geschmack: Gewürze, Rauch und Süße. Eine interessante Mischung. Explosion auf der Zunge. Ein wenig gebrannte Mandeln bilde ich mir ein.
  • Nachklang: Ein Prickeln auf der Zunge bleibt und viel Rauch mit langem Abgang. Sehr mild für die 54.3%.

Mein Fazit

Ich bin positiv überrascht. Beim SN 2014 habe ich sehr viel Rauch und wenig Komplexität wahrgenommen. Hier verhält sich das anders. Vielschichtiger und komplexer. Man entdeckt immer wieder neue Aromen und das ganz ohne Wasser. Gefällt mir sehr gut. An meinen bisherigen Liebling „Ardbog“ kommt er noch nicht ran, aber ziemlich nah.

Spekuliert nicht mit der Flasche sondern trinkt sie. Ob Ihr dafür so viel Geld ausgeben wollt, muss wie immer jeder für sich selbst entscheiden.

Danke an Ardbeg für die Probe!