Littlemill 25yo Private Cellar Edition – Tasting Notes

Vor kurzem habe ich über das Erscheinen eines 25 Jahre alten Littlemill berichtet. Nur 1.500 Flaschen weltweit, 45 davon für Deutschland und einem Preis von 2.700.- EUR ist dies sicher kein Schnäppchen. Wie es der Zufall so will, habe ich eine Probe zur Verkostung erhalten.

Littlemill, 25yo, 50.4%, 1.500 Flaschen weltweit (45 für Deutschland), ca. 2.700.- EUR

Datum der Destillation:  17. Dezember 1989 mit 68,5 % Vol sowie zwischen dem 1. und 4. April 1990 mit 68,6 % Vol. – 68,7 % Vol.

Offizielle Tasting Notes wurden bisher nicht bekannt gegeben. Auf dem Flyer, den ich mit der Probe erhalten habe, stehen aber ein paar weitere Infos: es wurde peated barley verwendet, d.h. für die Zeit üblich mit einer Torfnote. Zu den Aromen: delicate, gentle, sweet and malty. Und die Nachlagerung im Oloroso Sherryfass bringt einen Hinweis auf creaminess, spice and sweetness. Mal sehen, was ich so finde.

Littlemill_FoSM

Meine Tasting Notes

  • Nase: sehr feine Sherry-Noten, auch nach etwas Zeit im Glas sehr ausgewogen und rund, keine Spur von den 50%. Ein wenig Malznote und ein Hauch Vanille. Eine sehr interessante mir bisher unbekannte Aromenmischung macht sich breit. Er ändert sich im Glas. Erstaunlich für einen Lowlander sehr komplex aber typisch mild. Die malzige Note wird stärker. Eine würzige Note macht sich breit.
  • Geschmack: Hier merkt man die 50%. Trotzdem sehr ausgewogen und mild. Sherry und ein wenig Kakao. Früchte. Vielleicht eine kleine Rauchnote.
  • Nachklang: Mild und lang.

Ein sehr schöner Tropfen aber nicht in meiner Preisklasse.

Littlemill war eine Lowland-Brennerei, die zuletzt bis 1994 produziert hatte. In der Zwischenzeit ist von der Destillerie vor Ort nichts mehr übrig, denn ein Feuer hat die Reste in 2004 zerstört. Die Flasche ist für Sammler mit entsprechendem Geldbeutel sicher interessant. Der normale Whisky-Trinker wird mit solchen Abfüllungen allerdings nicht (mehr) angesprochen. Für die Sammler aber ein sehr schönes Stück mit Holzschatulle, einer Miniatur und einem Stück einer Fassdaube.

Mehr als 30 Blogger werden sich heute mit dem Hashtag #Littlemill mit ihren Tasting Notes melden, denn The Whisky Wire hat zum Flash Blog aufgerufen. Mal sehen wie die anderen Probanden den Littlemill finden.

Little Mill Flash Blog Logo final

Vielen Dank an Steve Rush von The Whisky Wire (@TheWhiskyWire) und der Loch Lomond Group (Littlemill) für die Probe und die einmalige Möglichkeit diesen hochwertigen Dram zu probieren.


 

Weitere Artikel zum Flashblog findet Ihr, wenn Ihr mit dem Tag #Littlemill sucht – hier ein paar der Artikel (und die Twitter Namen):